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22|Seidenstraße, Breitspurtrasse, Monster-Verladeterminal - NEIN!

Sicher nicht in Parndorf!

Die ÖBB hat Parndorf als Option für den Bau einer Breitspurtrasse und die Errichtung eines Verladeterminals angedacht.

 

    Wir befürchten nachhaltige Zerstörung unserer letzten Natur- und Erholungsgebiete, weitere Großbaustellen. Wir haben genug hier in Parndorf!

    Wir bleiben wachsam!

    Wie die Zeitungen im Juni 2017 berichteten, ist eine Breitspurbahn von Peking in die sogenannte Twin-City-Region Bratislava-Wien geplant.

    Der Bau des 400 km langen Breitspurschienennetzes von der Ostslowakei bis zu einem Logistikterminal, wobei PARNDORF aufgrund seiner besonders günstigen Lage (A4 Ostautobahn und A6 Spange Kittsee) als Fixstarter für den Knotenpunkt in spe gehandelt wird, soll einen Warenumschlag von 22 Millionen Tonnen aus China bringen. Die beanspruchte Fläche von 200 Hektar für den Verladeterminal ist beachtlich und bedeutet eine weitere Verbauung der noch nicht gewidmeten Naturflächen sowie eine zusätzliche Versiegelung unserer Grünflächen!

    Grundsätzlich ist gegen Schiene anstatt LKW nichts einzuwenden, jedoch sollte man auf die bereits geringen Naturgebiete und die große Alltagsbelastung der Bevölkerung durch Autobahnen, Schienenverkehr, Schotterdeponien und Gewerbebiete achten. Die bereits überschrittene Feinstaubbelastung in der Region, welche durch einen Verladeterminal Schiene auf LKW (ca. 400.000 LKW bei 11 Mill. Tonnen Warenumschlag) noch weiter erhöht wird ist ein weiterer guter Grund Parndorf hier vom Projektplan zu streichen. Hier sollte im Sinne der Bevölkerung gedacht werden und speziell von Seiten der Bundes- und Landespolitik erwarten wir hier Unterstützung, denn wir in Parndorf haben definitiv genug rund um uns bereits zu bewältigen!

    Nach dem „Ziehen an einem gemeinsamen Strang“ aller Parteien im Gemeinderat kam es im Sommer 2018 zu einem Rückzieher des zuständigen Infrastrukturministers Hofer. Es hieß in einem über Printmedien veröffentlichten Kommentar seinerseits: „Parndorf hat sich vorzeitig als Standort rausgeschossen. Nun wird eine andere Gemeinde davon profitieren. Es gibt genug interessierte niederösterreichische Gemeinden, welche sich um dieses Projekt reißen.“

    Somit ist ein wichtiger erster Schritt mit der „VERHINDERUNG DES VERLADETERMINALS“ auf Parndorfer Hotter getan. Jedoch sind weitere Aufgaben zur Absicherung des Gebietes für alle weiteren Generationen in Parndorf zu erledigen. Zu diesen Hausaufgaben gehört die Schaffung eines weiteren Europaschutzgebietes als auch Vogelschutzgebietes an welchen wir mit Hochdruck und Unterstützung des Landes arbeiten.

    DER BEITRAG DER LIPA

    LIPA Schritte zum Thema Verladeterminal und Breitspurbahn

    • Laufende Informationen an den Gemeinderat und einstimmiger Beschluss gegen den Güterverladeterminal im Norden von Parndorf
    • Kontaktaufnahme mit dem Land durch den Bürgermeister sowie mehrmalige Telefonkonferenzen mit dem Landeshauptmann
    • Infos an alle umliegenden Gemeinden und Vereinbarungen über gemeinsames Vorgehen inkl. laufender Infoaustausch
    • Teilnahme der LIPA an diversen Veranstaltungen zum Thema (auch bei jenen anderer Parteien)
    • Infos an alle umliegenden Gemeinden und Vereinbarungen über gemeinsames Vorgehen
    • Gründung einer schnellen Arbeitsgruppe zum Thema
    • Nutzung und Betreuung der „Social Media“ um die Öffentlichkeit laufend zu informieren
    • Erarbeitung von Lösungsansätze für das Gebiet (Vogel- und Europaschutzgebiet) gemeinsam mit Vertretern des Landes mit laufenden Berichten an den Gemeinderat
    • Von Seiten der Gemeinde mit 100% tiger Sicherheit keine Widmung für Logistikbetriebe im Umland des Verladeterminals unter Führung der LIPA

     

     

    WEITERE BILDER

    • Trassenverlauf der Breitspurbahn
    • 2017-09-26